Femmes et Enfants a l’Accordeon

Der Architekturzeichner Fernand Léger ist der Maler des Bildes “Femmes et Enfants a l`accordeon”. Der zu den Kubisten zählende Bildhauer, Keramiker und auch Kunstfälscher lebte von 1881 bis 1955 in Frankreich. Bekannt ist er unter anderem für die vielen neuen Wege, die er fand, um dreidimensionale Bilder auf eine Leinwand zu übertragen. Seine späteren Arbeiten waren durchzogen von mechanischen Elementen, wodurch er seine Erlebnisse aus dem Ersten Weltkrieg, den er als Soldat erlebte, verarbeitete. Weiterhin entwarf er Wandgemälde für den berühmten Pavillon de l’Esprit Nouveau, einem für Kunstgewerbe und Industriedesign geschaffenen Gebäude für die Pariser Weltausstellung. Nach seinem Tod wurde 1960 in Biot ein Museum eröffnet, das seinen Namen trägt. Bei der Vorlage für das hier thematisierte Mosaik handelt es sich um eines seiner 36 Werke, die er auf Papier zeichnete.

Ein kleines Bild des Original mit gekennzeichnetem Ausschnitt wird bald gezeigt werden.