Dora Maar

In den 1930er-Jahren porträtierte Pablo Picasso häufig die Fotografin Dora Maar, mit der ihn eine relativ problematische Beziehung verband. Picasso war 25 Jahre älter als sie, er war zu jenem Zeitpunkt noch mit Olga Koklova verheiratet und gerade Vater einer Tochter von Marie-Thérèse Walter geworden. Dora Maar zählte zu den wenigen schöpferischen Frauen in Picassos Umkreis. Sie war bekannt dafür, ihn intellektuell herauszufordern und galt als ihm in dieser Beziehung ebenbürtig. In dem Ausgangsbild für das Mosaik in der Galerie der Hände ist Dora Maar gleichzeitig en face und im Profil dargestellt, das Ohr liegt dicht am Auge und ihren Mund umspielt ein freundliches kleines Lächeln. Der Wert des Originals liegt heute im zweistelligen Millionenbereich.

Dieses Keramik-Mosaik konnte nur dank einer Einzelspende von Birgit Hoffmann / dk-ferien finanziert werden.

Ein kleines Bild des Original mit gekennzeichnetem Ausschnitt wird bald gezeigt.